SCHROFFENSTEIN

// Kleist goes east: Schroffenstein - Lebendige Grenze | Ablauf

1. Phase

Mittels einer Ausschreibung, begleitender publizistischer Maßnahmen und mit der Unterstützung vieler Partner und Unterstützer werden junge Theaterleute in den beteiligten Ländern über das Projekt informiert und zur Mitarbeit eingeladen. Die zentrale künstlerische Aufgabe dieser ersten Stufe besteht darin, auf Basis und in Kenntnis des klassischen deutschen Dramas "Die Familie Schroffenstein" von Heinrich von Kleist eine eigenständige theatralische Version, Variante oder Adaption zu konzipieren. Bei der Auswahl des theatralischen Genres (Drama, Oper, Tanztheater, interdisziplinäre Theaterformen) wird ausdrücklich keine Beschränkung auferlegt.

2. Phase

Im zweiten Schritt werden die konkreten künstlerischen Projekte gesichtet und mit den einzelnen Partnern vor Ort die Umsetzung vorbereitet. Es muss Klarheit über alle konzeptionellen, inhaltlichen und personellen Fragen der zur Umsetzung ausgewählten Projekte hergestellt werden. Auf dieser Grundlage kann von deutscher Seite die organisatorische und finanzielle Absicherung des Projektes betrieben werden.

3. Phase

Im dritten Schritt gehen die einzelnen Projekte in Produktion und werden in einer geeigneten Form zusammengefügt (Einzelgastspiele, Minifestivals, etc.) und präsentiert. Es ist geplant die Aufführungen sowohl in Deutschland, wie auch in den Herkunftsländern zu zeigen. Wegen des großen Umfangs des Gesamtprojektes muss ein Partner in Deutschland und/oder in Frankreich gefunden werden (ein Festival, großes Theater). Die Projekte werden produziert, sobald diese Voraussetzung erfüllt ist.